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Einstreu & Buddelmaterial

Einstreu & Buddelmaterial sind die Grundlage für ein artgerechtes Hamsterleben. Sie ermöglichen deinem Hamster, Gänge zu graben, Nester zu bauen und seinem natürlichen Buddeltrieb nachzugehen. Mit hochwertigem, staubarmem Material schenkst du ihm Beschäftigung, Sicherheit und echtes Wohlbefinden.

In unserem Shop finden Sie verschiedene Einstreu-Arten und Buddelmaterialien für Ihren kleinen Nager.

Welche Einstreu eignet sich für Hamster?

Hamster, die in freier Wildbahn leben, graben sich unterirdische Gänge und buddeln für ihr Leben gern. Deshalb sollten die Tiere, auch wenn sie als Haustiere gehalten werden, die Chance auf ein kleines Buddel-Abenteuer bekommen.

Damit dies gelingt, ist eine hochwertige und artgerechte Einstreu unverzichtbar.

Kleintierstreu als optimale Option

Das Foto zeigt einen Hamsterkäfig, der mit Kleintierstreu eingestreut ist

Kleintierstreu ist die Einstreuart, die am meisten verbreitet und daher auch überall erhältlich ist. Die saugstarken Holzspäne, die in der Regel aus Nadelholz bestehen, eignen sich hervorragend für den Hamster zum Anlegen von Gängen.

Außerdem ist Kleintierstreu vergleichsweise günstig, weshalb sie gern genutzt wird.

Neben der Kleintierstreu gibt es noch weitere Streuarten, wie Hanfstreu, Leinenstreu, Strohhäcksel oder Baumwolleinstreu. Diese Einstreuarten sind jedoch nicht als Alleinstreu zu empfehlen. Du kannst sie aber bei Bedarf zusätzlich zur Kleintierstreu anbieten und zu kleinen Teilen im Käfig integrieren.

Das solltest Du beim Kauf der Einstreu beachten

Staubfreie Produkte verwenden

Da Hamster mit Vorliebe buddeln und auch unterirdisch Gänge bauen, ist es wichtig, dass die Einstreu möglichst wenig Staub bildet. Andernfalls kann sich dieser auf die Atemwege legen, was im schlimmsten Fall zum Erstickungstod des Nagers führt. Das A und O für die Einstreu ist daher, dass diese staubarm ist.

Die Einstreu sollte unparfümiert sein

Vor allem klassische Kleintierstreu ist oft mit künstlichen Geruchsstoffen versetzt. Verwendet werden hierfür unter anderem Parfüm oder Zitronenduft. Diese können jedoch die Augen und die Atemwege der Hamster reizen.

Verwende daher ausschließlich hochwertige Einstreu, die frei von künstlichen Geruchsstoffen ist.

Der richtige Umgang mit der Einstreu

Der Hamster sollte sich in seinem Gehege rundum wohl und sicher fühlen. Deshalb ist es wichtig, beim Einstreuen sorgfältig vorzugehen und auf eine regelmäßige Hygiene zu achten.

Die richtige Höhe für die Einstreu

Entscheidend ist vor allem die richtige Höhe für die Einstreu. Schließlich graben Hamster gerne tief, was in einem Gehege tendenziell eher schwierig ist. Du solltest deinem Hamster jedoch zumindest folgende Einstreu-Höhe ermöglichen:

Wichtig:

Drücke die Einstreu beim Einfüllen fest an. Erst hierdurch erhält sie die zum Buddeln und zum Bauen der Gänge notwendige Stabilität.

Die Einstreu wechseln – wichtige Tipps

Damit sich der Hamster in seinem Gehege rundum wohlfühlt, solltest Du stets auf optimale Hygiene achten. In regelmäßigen Abständen muss auch die Einstreu gewechselt werden.

Hamster sind sehr reinliche Tiere, die für ihr kleines und großes Geschäft in der Regel eine Toilette aufsuchen. Dies kann eine bestimmte Ecke im Gehege oder eine Hamster-Toilette sein. Der große Vorteil hieran ist, dass nur selten die komplette Einstreu verschmutzt wird. Du musst sie daher nicht permanent austauschen.

Ein- bis zweimal pro Woche wird eine Teilreinigung empfohlen. Sammel die durch Kot und Urin verschmutzte Einstreu heraus.

Einmal im Monat kannst Du einen größeren Teil der Einstreu erneuern. Es ist jedoch wichtig, niemals die gesamte Einstreu auszutauschen. Der Nager orientiert sich an Gerüchen. Tauschst Du nun die gesamte Einstreu aus, kann es passieren, dass er sein Revier nicht mehr erkennt. Es ist daher sinnvoll, einen Teil der alten Einstreu unter die neue Einstreu zu mischen.

Unterschied von Einstreu und Buddelmaterialien

Ist der Käfig eingestreut, kannst Du Dich mit dem Thema Buddelmaterialien beschäftigen.

Die Einstreu dient als Basis im Hamsterkäfig und bedeckt den gesamten Lebensraum. Der Hamster nutzt sie zum Schlafen, Laufen und Leben: Er gräbt Gänge und legt darin sein Nest an.

Buddelmaterialien hingegen dienen vor allem der Beschäftigung und Abwechslung. Hamster benötigen Materialien wie Sand oder Erde, um ihrem natürlichen Grab- und Erkundungstrieb nachzugehen. Außerdem nutzen sie beispielsweise Sand zur Fellpflege, da er überschüssiges Fett und Schmutz aufnimmt. Ohne geeignetes Buddelmaterial können Stress und Verhaltensstörungen entstehen.

Geeignete Buddelmaterialien für Hamster

Buddeln zählt zu den Lieblingsbeschäftigungen von Hamstern. Für Hamster eignen sich unter anderem folgende Buddelmaterialien:

Sand

Sand erweist sich für Hamster als ideales Buddelmaterial. Darin können sie nicht nur graben und sich wälzen, um ihr Fell zu pflegen, sondern auch ihre Krallen auf natürliche Weise abnutzen.

Der Sand sollte aus kleinen, runden Körnern bestehen, damit sich der Hamster nicht verletzt. Besonders für Sandbäder eignet sich Sand hervorragend.

Hochwertigen und artgerechten Buddelsand erhältst Du in unserem Shop.

Buchenhack

Buchenhack ist gut zum Buddeln geeignet, vor allem, wenn es mit Sand oder Erde vermischt wird.

Maisspindelgranulat

Das Maisspindelgranulat ist saubarm und trocken und eignet sich daher hervorragend für Hamster. Aufgrund seiner Konsistenz kann der Hamster darin hervorragend buddeln.

Korkgranulat

Korkgranulat hat eine ähnliche Konsistenz wie die klassische Einstreu und ist staubarm. Zum Buddeln eignet sich dieses Material sehr gut.

Terrarien-Erde

Terrarien-Erde ist nicht zu staubig, aber auch nicht zu feucht, sodass sie bedenkenlos verwendet werden kann. Sie eignet sich hervorragend zum Buddeln.

Gartenerde

Gartenerde eignet sich hervorragend als Buddelmaterial. Allerdings darf sie nicht gedüngt sein. Außerdem solltest Du die Erde, die Du aus dem eigenen Garten holst, vor der Verwendung ausbacken, und zwar für mindestens eine Stunde bei 100° C.

Bringe Abwechslung ins Gehege durch verschiedene Bereiche

Hamster lieben Abwechslung, denn in freier Wildbahn laufen sie über verschiedene Untergründe und buddeln sich durch unterschiedliche Materialien. Diese Chance sollten sie auch bekommen, wenn sie als Haustiere gehalten werden.

Du solltest daher am besten etwas Abwechslung ins Gehege bringen. So kannst Du den Buddelgrund beispielsweise in verschiedenen Schichten einbringen, sodass unterschiedliche Materialien kombiniert werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, unterschiedliche Areale im Gehege mit verschiedenen Buddelmaterialien auszustatten. So kannst Du beispielsweise in einem Bereich Sand verteilen, während Du in einem anderen Bereich Buchenhack und im nächsten Bereich Terrarien-Erde verwendest.

Wie wende ich die Buddelmaterialien richtig an?

Buddelmaterialien verteilen sich im Gehege und rieseln aufgrund ihrer feinen Struktur gerne an Ecken oder offenen Stellen nach außen. Eine gute Möglichkeit, das Buddelmaterial an Ort und Stelle zu halten, ist der Einsatz eines Sandbades. In diesem begrenzten Bereich kann sich Dein Nager austoben, ohne dass Du das gesamte Gehege neu einstreuen musst.

Schau gerne in unserem Shop vorbei. Hier findest Du Sandbäder und Badeoasen, die Du mit unterschiedlichen Materialien befüllen kannst und die ein wahrer Blickfang in Deinem Hamstergehege sind.

Hilfe, mein Hamster buddelt nicht – was kann ich tun?

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen ein Hamster möglicherweise nicht buddelt. Folgendes kannst Du unternehmen:

Mehr Einstreu zur Verfügung stellen

Ist die Schicht der Einstreu und des Buddelmaterials nicht hoch genug, empfindet der Hamster beim Buddeln möglicherweise keine Freude. Deshalb solltest Du immer auf eine möglichst große Schicht des jeweiligen Materials achten.

Andere Einstreu ausprobieren

Auch Hamster lieben nicht alle Materialien gleichermaßen. Wenn Du also feststellst, dass Dein Hamster überhaupt nicht buddelt, kann es sich lohnen, ein anderes Buddelmaterial zu testen.

Das Alter des Hamsters und dessen Gesundheit beachten

Ist der Hamster krank oder bereits sehr alt, kann es sein, dass der Drang nach dem Buddeln einfach nachlässt. Mit einem kranken Hamster solltest Du schnellstmöglich zum Arzt gehen.

Mein Hamster hat Gänge gebaut – kann er darin ersticken?

Zwar ist die Einstreu recht fest, damit die Gänge halten, jedoch musst Du Dir keine Sorgen machen, dass Dein Hamster keine Luft bekommt. Der Sauerstoffgehalt ist in den Gängen ausreichend hoch, selbst, wenn diese sehr tief angelegt werden.

In freier Wildbahn ersticken Hamster schließlich auch nicht in ihren Gängen.